aussentermin

dafür, dass ich eine kleine hauskoboldskatze bin, komme ich ganz schön in der welt herum.

es gibt immer wieder mal ein hin und her zwischen meinem haus in frankreich, den häusern von anderen familienmitgliedern, meiner zweitwohnung bei mo jour, dem urlaubsasyl und der katzenklinik.


ich schätze das nicht besonders. ich werde dann in die kiste gesteckt, samt kiste ins auto verfrachtet und auf dem beifahrersitz meiner katzenkutsche festgeschnallt.

unterwegs singe ich protestlieder, sehr laut und sehr melodisch. mo jour scheint das falsch zu verstehen. sie lenkt die kutsche und singt erbarmungslos mit, statt den tierschutz zu rufen.

heute waren wir mal wieder in der katzenklinik. weil ich nicht so gerne warte, hatte ich mir einen termin geben lassen, gleich nach dem frühstück. vor dem frühstück wäre ja noch unangenehmer.

in der tierklinik gehen wir in das zimmer mit dem blanken stahltisch. wenn ich da drauf muss, wird es doof.

heute durfte ich in meiner kiste sitzen blieben. die klinikfrau hat mich trotzdem gestochen. in die seite! ich habe ein bißchen gefaucht, aber nicht so sehr. ich habe sie auch nicht gebissen. da durften wir schnell wieder gehen.

die menschen sagen immer: das muss sein. ich könnte gut darauf verzichten.


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